Der Nacken ist hart wie Stein. Die Schultern schmerzen abends. Vielleicht kommen Kopfschmerzen dazu, vielleicht ein Druckgefühl bis in die Arme. Sie merken: Massagen helfen kurz — dann ist alles wieder da. Es gibt einen Weg, der tiefer ansetzt.
Was sich anfühlt wie ein „verspannter Muskel“, ist meistens etwas anderes: Ihr Nervensystem hat über Jahre gelernt, bestimmte Muskeln dauerhaft angespannt zu halten — beim Sitzen, beim Konzentrieren, beim Tragen von Verantwortung. Der Muskel kann gar nicht loslassen, weil das System ihm permanent das Signal sendet zu halten.
In den Lektionen entdecken Sie, wie Sie halten — und damit auch, wie Sie loslassen. Das passiert nicht durch Willenskraft, sondern durch feine Aufmerksamkeit auf kleine Bewegungen. Ihr Nervensystem darf neu lernen. Was sich verändert, hält an — weil sich das Muster selbst verändert.
„Nicht Anstrengung und Disziplin sind der Schlüssel, sondern Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen."— Conrad Heckmann
Verspannungen sind selten ein Muskelproblem — sie sind das Ergebnis eines Bewegungs- und Haltemusters, das Ihr Nervensystem über Jahre eingeübt hat. Solange das Muster bleibt, kommt die Spannung zurück. Feldenkrais hilft, das Muster selbst zu verändern.
Sehr oft, ja. Wenn Schultern, Nacken und Kiefer ständig „arbeiten“, überträgt sich das auf den Kopf. Wenn Sie lernen, das Halten loszulassen, lassen häufig auch Kopfschmerzen nach.
Wir nehmen uns Zeit, Ihr Anliegen zu verstehen. Dann begleite ich Sie auf der Liege (Funktionale Integration®) oder Sie kommen in einen Gruppenkurs (Bewusstheit durch Bewegung®). Sie liegen bequem in Alltagskleidung — nichts ist anstrengend.
Nein. Gerade wenn Sie sich gerade „eingerostet“ fühlen, ist Feldenkrais ein guter Einstieg. Wir beginnen genau dort, wo Sie stehen.
Schreiben Sie mir kurz, was Sie bewegt. Ich melde mich persönlich zurück.